![]() |
| EHEC |
Infektionsschutz bei EHEC-BakterienSeit Mitte Mai erkranken vermehrt Personen an blutigem Durchfall, der durch das Bakterium Enterohämorrhagische Escherichia coli (E. coli)
verursacht wird. Die Durchfallerkrankungen wurden vorwiegend aus
Norddeutschland gemeldet, vereinzelt gibt es auch Meldungen aus Süd- und
Ostdeutschland. Bemerkenswert sind die ungewöhnliche hohe Anzahl der
Betroffenen in diesem kurzen Zeitraum, vor allem auch mit schweren
Verläufen sowie deren Alter - so treten die derzeitigen Durchfälle
hauptsächlich bei erwachsenen Frauen auf, während von EHEC normalerweise
Kinder betroffen sind.
Die Maßnahmen zum Infektionsschutz müssen die fäkal-orale Infektionskette unterbrechen:
Die
effektive Händedesinfektion während der Erkrankungsdauer steht beim
Schutz vor EHEC-Infektionen im Vordergrund. Zudem ist entsprechend der
Basishygiene eine regelmäßige Desinfektion von Flächen mit häufigem
Handkontakt (z. B. Medizinprodukte, Flächen, Sanitäranlagen, Türgriffe)
vorzunehmen, sowie bei allen weiteren Flächen, die mit infektiösen
Ausscheidungen des Kranken in Berührung gekommen sind oder sein könnten. Eine nachgewiesene Bakterizidie schließt die Wirksamkeit gegenüber Enterohämorrhagische Escherichia coli (E. coli)
ein. Zur Überprüfung dieses Analogieschlusses hat BODE ausgewählte,
nachgewiesen bakterizid wirkende Hände- und Flächen-Desinfektionsmittel
gezielt auf EHEC-Wirksamkeit geprüft und im Rahmen der Prüfungen den
Analogieschluss bestätigen können.
Quelle: Bode Science Center |

































































