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| Silber in der Wundversorgung - antiseptische Wirkung |
Die Geschichte von SilberSilber wird bereits seit Jahrhunderten zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten, besonders Infektionen, verwendet. Bereits im antiken Griechenland und Rom wurde Silber zur Desinfektion von Wasser und Lebensmitteln verwendet, aber auch schon als Wundauflage bei der Behandlung von Verbrennungen und Wunden. Silber wurden bereits 1920 von der U.S. Food and Drug Administration, der amerikanischen Gesundheitsbehörde, als antibakterieller Wirkstoff zugelassen. Heutzutage haben sich silberhaltige Wundverbände in der klinischen Wundversorgung bewährt und etabliert. Die Vorteile von Silber als AntiseptikumIm Vergleich zu anderen Antiseptika hat Silber den Vorteil, dass es selbst in kleinen Konzentrationen gegen ein breites Spektrum von Bakterien lang anhaltend wirkt, ohne dabei toxisch zu sein.
Silber in der Wundversorgung - antiseptische WirkungSilber wirkt gegen ein breites Erregerspektrum. Die Silberionen zerstören die Zellmembran der Bakterien, deaktivieren deren Stoffwechsel und stören die Reproduktion der für die Zellteilung wichtigen Erbinformation (DNA).
Die Silbertechnologie in der trockenen WundheilungDas Ziel einer traditioneller Wundheilung mit Standardpflastern oder Mull-Kompressen ist, die Wunde abzudecken und zu schützen, überschüssiges Wundsekret zu absorbieren und die Wunde trocken zu halten. Ein wesentlicher Bestandteil der trockenen Wundheilung ist, dass alle Heilungs- und Regenerationsprozesse unter einer schützenden Kruste (Schorf) stattfinden. Diese feste Kruste aus getrocknetem Blut stellt einen „körpereigenen Wundverband“ dar, der die Wunde gegen äußere Einflüsse schützt.
Abb.: HP med Pflaster mit Silbertechnologie für trockene Wundheilung
Die Hansaplast MED Produkte mit Silbertechnologie für die trockene Wundheilung enthalten antiseptisches Silber, das freigesetzt wird, sobald die Silberionen mit der Wunde in Berührung kommen. Neben ihrem antiseptischen Effekt hat die Wundauflage einen positiven Nebeneffekt: Das Polyethylen-Netz verhindert, dass das Pflaster mit der Wunde verklebt.
Die Silbertechnologie in der feuchten Wundheilung1962 entstand die Idee der feuchten Wundheilung, als der britische Wissenschaftler George D. Winter seine Ergebnisse zum Thema Wundheilung unter trockenen und feuchten Bedingungen publizierte. Er entdeckte, dass die Gewebeneubildung in einer feuchten Wundheilungsumgebung um bis zu 50 % schneller stattfindet als unter einer Kruste. Heute sind die Prinzipien der feuchten Wundheilung allgemein unter Fachleuten anerkannt und viele Produkte der feuchten Wundheilung wurden bereits für die Versorgung von chronischen Wunden entwickelt. Es ist allgemein bekannt, dass die Wundheilung in feuchter Umgebung zu einer schnelleren Heilung, weniger Narbenbildung und besseren kosmetischen Ergebnissen führt.Hansaplast MED Schnelle Heilung mit Silbertechnologie kombiniert die Vorteile der feuchten Wundheilung mit dem antiseptischen Effekt in einem Produkt. Die Silberionen sind an eine absorbierende Polyurethan-Matrix gebunden. Bei Kontakt mit dem Wundsekret werden die Silberionen freigesetzt und in die Wunde abgegeben.
Abb.: HP med Wundauflagen für feuchte Wundheilung
Risikofaktoren für Wundinfektionen und eine beeinträchtigte Wundheilung Auch kleinere alltägliche Wunden können infiziert sein. Verschiedene Faktoren beeinflussen die Wundheilung und die Infektionsraten. Dazu gehört die Anzahl und Art der Bakterien genauso wie Art und Ort der Verletzung. Andere wichtige Risikofaktoren sind zunehmendes Alter, vorbestehende Krankheiten wie z.B. Durchblutungsstörungen oder Diabetes mellitus oder eine medikamentöse Behandlung beispielsweise mit Kortison.
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